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Ursprung und Hintergrund der Suggestopädie.

Suggestopädie ist eine Lernmethode, die Mitte der sechziger Jahre von dem bulgarischen Psychotherapeut Prof. Dr. Georgi Lozanov entwickelt wurde. In den USA und insbesondere Deutschland wurden Lozanovs Erkenntnisse aufgenommen, weiterentwickelt und optimiert.

Verschieden Studien belegen, dass mit der Methode der Suggestopädie eine Fremdsprache 3- bis 5-mal schneller als mit herkömmlichen Lerntechniken im Gedächtnis aufgenommen und gespeichert wird.

 

Wie funktioniert Suggestopädie?

Forschungsergebnisse aus der Hirnforschung besagen, dass beim Lernen beide Hälften des Gehirns beteiligt sind. Mit dem Einsatz der Lernmethode der Suggestopädie werden die Linke, sowie die rechte Gehirnhälfte, beansprucht.

Der Einsatz von Musik und Entspannungsübungen, das Einbeziehen des Körpers durch Rollenspiele und Bewegungsübungen, sowie das spielerische Erarbeiten von Lerninhalten ermöglichen die Verarbeitung von Informationen auf bewussten wie auf unbewussten Wegen. Im Wechsel von Bewegung und Ruhe lernt es sich leichter und kreativer. Die unterschiedlichen Lernkanäle, das Bewusstsein und das Unterbewusstsein werden gleichermaßen angesprochen. Das Gehirn ist aufnahmefähiger und speichert den Lernstoff im Langzeitgedächtnis.

Die Sinneskanäle (sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen) sind für die Gestaltung der Lernprozesse von großer Bedeutung, da durch deren Aktivierung Informationen leichter und schneller aufgenommen werden. Neue Informationen wie Vokabeln oder Sätze werden nicht isoliert gelernt, sondern in Zusammenhang mit der Umgebung oder früheren Erfahrungen gebracht. Auf diese Weise werden mehrere Sinne gleichzeitig angesprochen, was dafür sorgt, dass Informationen wesentlich besser gespeichert werden.

Die Aufnahmefähigkeit bleibt durch das konsequent gehirngerechte Lernen länger auf einem hohen Niveau. Dadurch können die Teilnehmer nicht nur mehr Unterrichtsstunden folgen, sondern verlassen das Sprachtraining sogar wesentlich entspannter als sie es begonnen haben.

 

Ergebnis:

Motiviertes und schnelleres Lernen einer Fremdsprache und Speicherung der gewonnenen Informationen im Langzeitgedächtnis.

 

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